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Kontakt

Bürgermeisteramt Kuchen
Marktplatz 11
73329 Kuchen
Tel.: 07331-9882 0
Fax: 07331-9882 13
e-mail: bma@kuchen.de

Öffnungszeiten Rathaus

Mo.,Di.,Do. u. Fr.
08.00 - 12.00 Uhr
(Standesamt ab 8.30 Uhr)

Mo., Di., Do.,
14.00 - 16.00 Uhr

Mi. vormittags geschlossen
15.00 - 18.00 Uhr

Einladung zur Sitzung des Gemeinderats am 27.03.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 27.03.2017 findet um 18:30 Uhr in Sitzungssaal des Rathauses eine Sitzung des Gemeinderats statt, zu der ich die Einwohnerschaft hiermit freundlichst einlade.

Tagesordnung:

Öffentlich:

1. 

Bürgermeisterwahl 2017
- Festsetzung einer öffentlichen Bewerbervorstellung

2.

Bekanntgabe von Beschlüssen aus der vorausgegangenen nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 27.02.2017

3.

Baugesuch auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Carport,
Bikeport und Stellplatz, Flurstück Nr. 1610/4, Kantstraße, Kuchen, Planänderung

4.

Baugesuch auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage,
Flurstück Nr. 390/1, Bergwerkstraße, Kuchen

5.

Fortschreibung des Regionalverkehrsplans
- Anhörung zum Entwurf vom 21.12.2016
- Stellungnahme der Gemeinde

6.

Ersatzbeschaffung eines Radladers für den Bauhof
- Ermächtigung zum Abschluss eines Kaufvertrags

7.

Initiative "Städte und Gemeinden 4.0"
- Information über die Einführung einer Kuchener "Bürger-City-App"

8.

Bekanntgaben - Verschiedenes

Sitzungsunterlagen können im Rathaus, Marktplatz 11, 73329 Kuchen, Zimmer 13, abgeholt werden.

Kuchen, den 17.03.2017

gez.
Rößner
Bürgermeister

 

Erste Baustelle eröffnet

Unter dem Motto „nachhaltig und dran bleiben“ steht auch in diesem Jahr wieder die Sanierung von mehreren Straßen, Wegen, Leitungen und Kanälen mit einem Gesamtvolumen von ca. einer Million Euro  auf dem Programm. Mehrere Aufträge wurden bereits vergeben. In den letzten Tagen erfolgte nun der Startschuss für die Sanierung von Teilbereichen der Beethovenstraße (incl. Erneuerung der Wasserleitung) sowie der Robert-Koch-Straße (zwischen Beethovenstraße und Am Krapfenbach). Wie in Kuchen schon lange üblich, waren die Anlieger  vorab von Bürgermeister Bernd Rößner, sowie einem Vertreter des Ingenieurbüros  im Rahmen eines abendlichen Vorort-Termins persönlich über Art, Umfang und Dauer der Baumaßnahme informiert worden. Es wird mit einer Bauzeit von ca. 4 -5 Wochen gerechnet. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 150.000 Euro. Für die mit jeder Baustelle verbundenen Beeinträchtigungen, die sich leider nie gänzlich vermeiden lassen, wird an dieser Stelle nochmals um Verständnis gebeten. Bei Problemen, für Fragen und weitere Informationen steht BM Rößner, der die Baustelle rathausintern betreut,  selbstverständlich gerne zu r Verfügung – Anruf (9882-10) oder E-Mail (broessner@kuchen.de) genügt.

Seit Anfang der Woche wird in der Beethovenstraße gebuddelt

Bürgermeisteramt

Authentisch und regional

Im vergangenen Jahr konnte die Marke „Albtrauf“ einmal mehr gestärkt werden, beispielsweise durch den zeitweise betriebenen Pop-Up-Store im City Outlet Geislingen und die damit zusammenhängende regionale Produktvermarktung, oder durch wichtige Schritte, die hinsichtlich der Sponsorensuche eingeleitet wurden. Um auch bestens für das Jahr 2017 gewappnet zu sein, hat ein kontinuierlicher Austausch mit den 30 Mitgliedern der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf fester Bestandteil im Vereinskalender, um einen inhaltlichen und organisatorischen Fahrplan mit Schwerpunktthemen zu erstellen. Neben aktuellen Trends aus der Tourismusbranche mit Best-Practice-Beispielen aus benachbarten Regionen, drehten sich die Themen um virales Marketing, Social Media und um Authentizität und Regionalität. Wichtiges Ziel ist es, Gästen einen nachfrageorientierten und vor allem erlebnisorientierten Aufenthalt in der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf zu gewährleisten, dazu gehören unter anderem auch einzigartige Unterkünfte im rustikalen Alb-Stil. Der Verein geht motiviert und gestärkt mit vielen neuen kreativen Ideen aus der Klausurtagung, die es nun umzusetzen gilt. Getreu dem Motto, wer alleine arbeitet addiert, wer zusammenarbeitet multipliziert. 

    
ESA-Klausurtagung in der DEHOGA-Akademie, Bad Überkingen               Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf – ein starkes Team


 

      
Gemeinsames Brainstorming in den Gruppenarbeiten                                  Märzenbecher-Wanderung ins Bad Überkinger Autal

 

Michael Morlock –neuer Polizeichef in Kuchen

Wie bereits berichtet, tritt Polizeihauptkommissar Michael Morlock die Nachfolge des langjährigen Kuchener Polizeipostenleiters Paul Gürtler an. Vor kurzem wurde er offiziell in sein neues Amt eingesetzt. Anfang der Woche kam Postenleiter Morlock nun zum vereinbarten „Antrittsbesuch“ im Kuchener Rathaus bei BM Rößner vorbei. Nachdem Herr Morlock in Kuchen wohnt und beide sich schon länger über den FTSV Kuchen – der 42-Jährige war hier unter anderem schon Leiter der Fußballabteilung – kannten, brauchte es keine Anlaufzeit. In einem sehr lockeren Gespräch tauschten sich Bürgermeister  und Kuchens neuer Polizeichef ausführlich aus. Dabei zeigte sich schnell, dass Gemeinde und Polizeiposten auch weiterhin auf einer Welle sind und in die gleiche Richtung, was zum Beispiel die Themen öffentliche Sicherheit, Präsenz vor Ort, Anlaufstelle für Bürgeranliegen, Zusammenarbeit usw. betrifft, denken. Thema war natürlich auch die personelle Ausstattung des Postens – hier wird derzeit die Auswahl für den nach Geislingen versetzten Uwe Antlfinger vorgenommen, so dass das für Kuchen und Gingen zuständige Team schon bald wieder komplett ist.

Hier noch ein paar persönliche Daten: Nach dem Studium an der Fachhochschule der Polizei in Villingen-Schwenningen war Herr Morlock u. a. ab 2007 im Streifendienst in Geislingen. 2013 wechselte er vom Geislinger Streifendienst in die Ermittlungsarbeit. Nach einer vorrübergehenden Beschäftigung im letzten Jahr im Degginger Polizeiposten ist er nun seit Mitte Dezember in Kuchen tätig. Mit dem Ausscheiden von Paul Gürtler wurde er nun auch offiziell zum neuen Postenleiter ernannt. Mit der gegenseitigen Zusicherung einer guten, vertrauensvollen und vor allem pragmatischen Zusammenarbeit, wurden abschließend regelmäßige Treffen vereinbart. Wir wünschen unserem neuen Polizeipostenleiter von dieser Stelle aus nochmals gutes Gelingen im neuen Amt.

Michael Morlock – Kuchens neuer Polizeichef

Bürgermeisteramt

Abschlag für Wasserzins- und Abwassergebühren

Zum 31.03. ist der Abschlag für Wasserzins- und Abwassergebühren für das

1. Quartal 2017

zur Zahlung fällig. Wir bitten Sie, die Gebühren fristgerecht an die Gemeindekasse zu überweisen oder am bequemen Lastschriftverfahren teilzunehmen.
Abuchungsermächtigungen erhalten Sie auf dem Rathaus oder hier

Bürgermeisteramt

Öffentliche Bekanntmachung der zugelassenen Bewerbungen zur BM-Wahl

Die öffentliche Bekanntmachung der zugelassenen Bewerbungen zur Wahl des Bürgermeisters finden Sie hier

Müllmarken jetzt aufkleben!

Abfallgebührenbescheide 2017
Alle Haushalte und Arbeitsstätten im Landkreis Göppingen haben mittlerweile den Abfallgebührenbescheid und die Müllmarke für 2017 erhalten.

Ausgehend von den uns vorliegenden Informationen haben wir die zu Ihrer Mülltonne passende Müllmarke - 120 Liter oder 240 Liter bzw. 14-tägliche oder 4-wöchentliche Abfuhr - auf den Bescheid aufgeklebt. Wohnen Sie in einem Haus mit 1,1 m³-Hausmüllcontainern, bekommt Ihre Hausverwaltung die Müllmarke zugeschickt.

Müllmarken und Banderolen für zusätzlichen Leerungsbedarf, zusätzliche Behälter oder bei Zweitwohnsitzen sind beim AWB, dem Bankhaus Gebr. Martin, der Commerzbank in Göppingen und bei der Kreissparkasse erhältlich. Nutzer von 1,1-m³-Hausmüllcontainern können Marken und Banderolen für zusätzliche Leerungen ausschließlich beim AWB erwerben.

Bitte kleben Sie die Müllmarke sofort auf den Deckel Ihrer Mülltonne. Entfernen Sie alle alten Müllmarken.

Ab 27. März 2017

werden nur noch Mülltonnen mit 2017er Müllmarken geleert!

Keinen Gebührenbescheid erhalten?
Wenn Sie für Ihren Haushalt oder Ihre Arbeitsstätte noch keinen Gebührenbescheid 2017 erhalten haben, teilen Sie das dem AWB so schnell wie möglich mit.

Fragen zum Gebührenbescheid?
Häufige Fragen unserer Kunden und die Antworten dazu finden Sie im Internet unter www.awb-gp.de in der Rubrik „Abfallgebühren“. 

So erreichen Sie den AWB
Nach dem Versand der Gebührenbescheide sind unsere Telefone regelmäßig überlastet und es kann zu Wartezeiten kommen. Am besten erreichen Sie uns dann schriftlich (AWB, Postfach 604, 73006 Göppingen), per Fax (07161  202-7778 oder -7777) oder per E-Mail (gebuehren@awb-gp.de) Telefon: 07161  202-8888

Adresse

Öffnungszeiten

 

Mo

08:00-15:30 Uhr

AWB

Di

07:30-12:00 Uhr und 13:30-15:30 Uhr

Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41

Mi

07:30-12:00 Uhr

73033 Göppingen

Do

07:30-12:00 Uhr und 13:30-17:30 Uhr

 

Fr

07:30-12:00 Uhr

Freibad: Saisonvorbereitungen angelaufen

Wie bereits bekannt, sucht die Gemeinde als Ersatz für ihren schwer erkrankten Schwimmmeister seit längerer Zeit eine neue Fachkraft für das Freibad. Leider sucht die Gemeinde nicht allein. Unter der Überschrift „Deutschland hat ein Bademeisterproblem“  schlug der  Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS) schon im letzten Jahr Alarm: Immer mehr Stellen in deutschen Schwimmbädern bleiben unbesetzt. Auf die rund 6.500 Badeanstalten kommen laut Schätzungen des BDS  2.500 offene Stellen. Auch in Ebersbach steht man vor dem gleichen Problem, wie in Kuchen. Nachdem im Rathaus keine Bewerbung einging, und das Bad mit dem natürlich weiterhin tätigen Bademeister Frank Däumling nicht allein betrieben werden kann, wurde mit Hochdruck an einer Alternativlösung gearbeitet. Wie ebenfalls schon öffentlich gemacht, führte die Gemeindeverwaltung hierzu mehrere Gespräche mit anderen kommunalen Bäderbetreibern aus der Umgebung um hier evtl. mit Kooperationen zu arbeiten. Leider ist auch hier kein Personal „übrig“. Parallel wurde Kontakt mit gewerblichen Anbietern, die oftmals mit Poollösungen arbeiten, aufgenommen. Mittlerweile liegen drei konkrete Angebote vor, von denen zumindest zwei sehr interessant sind. Alle drei Anbieter sind schon in Bädern im Kreis tätig. Die Verwaltung wird dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung einen entsprechenden Vergabevorschlag zum Abschluss eines Geschäftsbesorgungsvertrags unterbreiten. Es wird also auf jeden Fall auch in diesem Jahr wieder heißen „Spaß pur im Kuchener Schwimmbad“. Und das zu unveränderten Preisen! Seit einigen Tagen sind Mitarbeiter des Bauhofes dabei, einige vorbereitende Arbeiten vorzunehmen. Anfang April fängt Bademeister Däumling dann mit der eigentlichen Auswinterung an.

…noch im Winterschlaf – Anfang April wird sich dies ändern

Bürgermeisteramt

Telekom Netzausbau: Kuchen ist dabei

- Ab Januar 2018: neueste Technik für schnelles Internet

- Bandbreiten bis zu 100 MBit/s möglich

- Rund 2.500 Haushalte profitieren

Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom bau ihr Netz in Kuchen aus und erhöht zugleich das Tempo. Rund 2.500 Haushalte profitieren vom Ausbauprogramm 2017. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

„Wir bringen Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen“, sagt Haike Wenisch, Regio Managerin der Deutschen Telekom. „Dafür investieren wir allein in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau.“
So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Auch im Rathaus freut man sich über das „schnelle Internet“ für Kuchen. In mehreren Gesprächen wurden gemeinsam mit der Telekom diverse Themen, wie z. B. Zeitplanung, Leitungstrassen, Bauweisen, Aufgrabungen usw. geklärt. Mittlerweile hat die Gemeinde der Telekom auch die schriftliche Genehmigung für die Nutzung von Gehwegen und Schaltschrankstandorten erteilt. Eine aktive Unterstützung bei der Umsetzung wurde durch BM Rößner zugesichert. Mitte des Jahres wird die Telekom das Projekt im Gemeinderat vorstellen. Der Start ist gemacht!

Bürgermeisteramt/Telekom

Schulsozialarbeiter in neuen Räumen

Nachdem sich der neue Schulsozialarbeiter Jörg Michels nun inzwischen in der Schule eingelebt hat und mit den Lehrern und Schülern schon guten Kontakt pflegt, wurde ihm nun ein eigener Arbeits- und Besprechungsraum zur Verfügung gestellt und neu eingerichtet. Rainer Heuschneider vom gemeindlichen Bauhof und Hausmeister Silvio Werner haben ein früheres Klassenzimmer im 2. Obergeschoss frisch saniert, d.h. Boden gelegt, Wände gestrichen, neue Kassettendecke und energiesparende LED-Beleuchtung installiert sowie mit Mobiliar versehen, so dass nun Herr Michels in einen ansprechenden Raum „einziehen“ kann.

          

 

 

Kuchens Polizeipostenleiter Paul Gürtler in den Ruhestand verabschiedet und Michael Morlock als neuen Leiter vorgestellt

Doppelten Grund zur Freude gab es am vergangenen Donnerstag im Bürgerhaus von Kuchen: Polizeihauptkommissar Paul Gürtler, Leiter des Polizeiposten Kuchen, wurde nach 43 Dienstjahren in den Ruhestand versetzt. Zeitgleich berief der leitende Polizeidirektor Bernhard Weber mit Polizeihauptkommissar Michael Morlock den neuen Postenleiter ins Amt.

Polizeidirektor Weber bezeichnete den scheidenden Polizeipostenleiter von Kuchen als akribischen Ermittler mit vorbildlicher Manier. „Mit Paul Gürtler geht ein ausgesprochener Kenner der Gingener und Kuchener Szene in Ruhestand, der als Computerspezialist auch außerhalb der Polizei anerkannt ist“, sagte Polizeidirektor Weber. Paul Gürtler wechselte im Zuge der Polizeipostenreform im Jahre 2004 von Gingen nach Kuchen und übernahm dort 2009 die Leitung des Polizeipostens. In Gingen vertrat Gürtler von 1990 an die Polizei am Ort.

Laut Bernhard Weber wird es Paul Gürtler in seinem Ruhestand sicherlich nicht langweilig werden. „Wir brauchen uns keine Sorgen machen.“ Mit seinen Bienen und Streuobstwiesen als „Selbstversorger erster Güte“ und als „gnadenloser Holzmacher“ habe der scheidende Postenführer vielfältige Hobbys.

Zeitgleich wurde Gürtlers Nachfolger, der 43-jährige Polizeihauptkommissar Michael Morlock als Leiter des dreiköpfigen Polizeipostens eingesetzt. Morlock, der seit 1999 im Polizeidienst ist, tritt zum 1. Mai die Stelle an. Der leitende Polizeidirektor gab ihm mit auf dem Weg: „Sie übernehmen einen gut aufgestellten Polizeiposten mit erfahrenen und motivierten Mitarbeitern“.

Der Polizeiposten Kuchen ist für Gingen und Kuchen zuständig. Nahezu verständlich, dass neben Bürgermeister Bernd Rößner auch sein Kollege Marius Hick aus Gingen anwesend war. Rößner sagte im Namen beider Gemeinden den Dank an den gehenden Postenleiter und wünschte dem Nachfolger viel Glück. Für den Bürgermeister ist es schon „komisch, wenn einer geht, den man lange kennt. Rathaus und Polizeiposten gehören einfach untrennbar zusammen“. Bernd Rößner merkte in seinen Lobesworten freudig an, dass er gerne das Bürgerhaus für den Akt der Zurruhesetzung und Amtseinführung kostenlos zur Verfügung stelle. Mit spaßigem Unterton fügt er hinzu: „Nur so kann ich ohne Strafzettel auch mal auf dem Parkplatz der Polizei mein Auto abstellen.“ Dem Neuen – Michael Morlock – wünschte Rößner viel Glück. Mit ihm komme einer, „der unsere Sprache spricht, aber auch immer der Herr Polizist sein wird“. Morlock kenne schon heute seine Pappenheimer, sagte Rößner.

Für den Personalrat bedankte sich Hansgeorg Rösch bei Paul Gürtler, der keiner derer war, die schon lange vor der Verabschiedung anfangen, ihr Maßband zu beschneiden. Zu Morlock meinte Rösch, dass es gut tue, dass die Polizeigemeinschaft Kuchen/Gingen an ihrer Spitze nicht schon wieder einen „Immigranten“, sondern einen „richtigen Ureinwohner“ bekomme – die Vorgänger von Morlock kamen aus Ellwangen beziehungsweise aus dem Oberen Filstal.

Paul Gürtler bedankte sich zum Abschied bei allen Rednern für die vielen lieben Worte. „So viel Lob wie heute, habe ich noch nie gehört.“




Polizeidirektor Bernhard Weber verabschiedet Polizeihauptkommissar Paul Gürtler

Text und Bild: Günter Hofer

Truppenübung auf dem Messelberg

Die Kommandoausbildung der Bundeswehr hat der Gemeindeverwaltung bekannt gegeben, dass in der Zeit vom 20.03.2017 bis 24.03.2017 auf dem Stützpunkt Göppingen und dem Landeplatz Donzdorf-Messelberg eine Truppenübung mit ca. 250 Soldaten durchgeführt wird. Da die Übung die Grenzen der Gemarkung berühren könnte, wird die Bevölkerung hiermit über die Übung informiert. Für eventuell  vermehrt auftretenden Flugverkehr und hiermit verbundenen Lärmbelästigungen in dieser Zeit bitten wir um Verständnis. 

Bürgermeisteramt

BM Rößner zum Geislinger Schulstreit:

Fakten statt „postfaktisch“

Zunehmend scheint es in der Politik um Emotionalisierung statt um Fakten zu gehen. Zielgruppenorientiert wird dabei gern einmal „postfaktisch“ in einem Meinungsstreit ein Sachverhalt verwässert, oder die Unwahrheit gesagt… um Sympathiepunkte in der Öffentlichkeit (oder ein Gerichtsverfahren?) zu sammeln. In Kuchen ist dies allerdings nicht der Stil von Gemeinderat und Bürgermeister. Etliche im „Geislinger Schulstreit“ aktuell zu lesende Aussagen werden wir deshalb in der nächsten Sitzung mit Fakten widerlegen. Dabei können wir uns u.a. auf Protokolle der Stadt Geislingen berufen. Da das Thema jedoch immer größere Wellen schlägt, sehe ich mich – in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden –  gezwungen, nun vorab zu reagieren. Hierzu muss ich leider auch den von Oberbürgermeister Frank Dehmer genommenen Weg über die Medien gehen. Ich möchte vorwegschicken, dass wir beide ein gutes Miteinander pflegen. Das soll auch so bleiben. Allerdings sind wir in Kuchen nicht bereit, uns  kommentarlos öffentlich diskreditieren zu lassen. Insbesondere nicht durch unwahre Behauptungen, die geeignet sind, unseren guten Ruf zu schädigen. Was ist gemeint? In seinem GZ-Kommentar „Keine Infos erwünscht“ zeigt sich OB Dehmer  am 11.02.17 vom Verhalten der Umlandgemeinden irritiert, um später zu schreiben: „Dass die Gemeinderäte aber geschlossen einer Einladung zu einer Infoveranstaltung nicht folgen, ohne vorher abzusagen, verstehe ich nicht“.

Ja, es stimmt: Mit Ausnahme eines Gemeinderates war kein weiteres Kuchener Gremienmitglied anwesend. Aber stimmt es auch, Herr Oberbürgermeister, dass wir Kuchener nicht nur unhöflich, sondern wirklich so stil- und respektlos waren, uns nicht vorher abzumelden? Nein!

Kuchener Gemeinderat war abgemeldet!

Am 31.01.17, dem Tag nach unserer GR-Sitzung, hatte ich Kollege Dehmer in einer E-Mail um 12.47 Uhr mitgeteilt, dass sich unser Gremium umfassend informiert fühlt und eine offizielle Teilnahme ablehnt. Gleichzeitig hatte ich die Teilnahme eines einzelnen GR‘s angekündigt. Wir waren also offiziell abgemeldet!

OB Dehmer hat bereits 2 Stunden später geantwortet, dass ihn der Inhalt meiner E-Mail „nicht wirklich überrascht“. Neben dem Hinweis, dass Kuchen als einzige Umlandkommune bei der Einweihung offiziell vertreten war, meinte er, dass man über die Kostenentwicklung im Moment eigentlich nicht sprechen müsse, da zumindest von einigen Umlandkommunen derzeit keine Rechtsgrundlage gesehen werde. Außerdem wäre sein Weg des Entgegenkommens (?) durch die ablehnenden GR-Beschlüsse abgeschnitten. Eine erstaunliche Aussage!

Welchen Zweck hatte dann eigentlich diese Veranstaltung, zu der die Mitglieder des Hauptorgans der Stadt erst gar nicht eingeladen waren? Die Geislinger Stadträte hätten so nicht einmal theoretisch die Chance gehabt, ggfs. auch die Umlandargumente zu hören und mitzudiskutieren…

Übrigens: in meiner E-Mail habe ich gegenüber dem OB zum Ausdruck gebracht, dass wir Kuchener die Stadt schon vor seiner Amtszeit mehrfach auf die Sinnhaftigkeit einer solchen Veranstaltung hingewiesen hätten. Vergeblich, aber dies hat Herr Dehmer nicht zu verantworten. Genauso wenig die 8 (!) Monate verheimlichte Einleitung des Instanzenweges nur 6 Wochen nach dem Erst- und 4 Wochen vor dem Zweitgespräch mit dem Umland im Jahr 2013.

Einladung zu spät!

Jetzt kam das grundsätzlich zu begrüßende Gespräch aber deutlich zu spät: Die Sanierung ist gelaufen, die Kosten sind explodiert (lt. Geislinger Protokoll hatte Fachbereichsleiter Vogelmann am 07.02.13 auf Basis einer Kostenschätzung von ca. 10 Mio. € gesprochen; über 13,1;  15,2 bis 18,4 Mio. € - Stand heute?), eine Mitsprache ist nicht mehr möglich… Insofern macht eine solche Veranstaltung im jetzigen Stadium keinen Sinn, so u. a. unsere Begründung zur Nichtteilnahme.

Derzeit keine rechtliche Grundlage

Schon vor der Einladung hatten wir der Stadt am 16.11.2016 mitgeteilt, dass wir derzeit keine Rechtsgrundlage sehen und eine Beteiligung ablehnen. Verbunden mit der Aussage, dass die Rechtslage unter Einbeziehung des Landes in das vom Städtetag geforderte Schulbaumodernisierungsprogramm zu klären ist. Eigentlich war damit der Weg klar vorgezeichnet. Zwei Tage vor Weihnachten dann öffentlichkeitswirksam die Umlandgremien einzuladen - mit dem Hinweis, es sei anscheinend (wohl von den Bürgermeistern?) nicht oder nicht ausreichend informiert worden - ist sicher auch nicht der beste Weg, das vom OB angesprochene partnerschaftliche Miteinander zu fördern. 

Verständnis, aber Grundsatzurteil notwendig

Wir Kuchener haben grundsätzliches Verständnis, dass Geislingen eine wie auch immer geartete Mitfinanzierung (bei Neubauten und auch bei der neuen Mensa wäre dies unstrittig) durch das Umland wünscht.  Allerdings muss man auch bedenken, dass die Stadt nichts weniger versucht, als die bisherige – durchaus diskussionswürdige – Schulkostenfinanzierung in Baden-Württemberg zu kippen, um erstmals ergänzend zu  den millionenschweren Landesmitteln eine Mitfinanzierung von Sanierungs- und  laufenden Kosten in Geislingen zu erreichen. Deshalb brauchen wir auch im Hinblick auf alle künftigen Maßnahmen ein – für alle gleichermaßen geltendes – Grundsatzurteil … und nicht nur ein „obiter dictum“ in Form einer bloßen Meinungsäußerung eines Richters …, der zudem vor seinem im Ergebnis anders lautenden Urteil sinngemäß meinte: „Ihr sollt mitzahlen, aber nicht mitbestimmen“.
Das kann bei 1,25 + x Mio. Euro allein für Kuchen und das künftige, millionenschwere Fass, das man jetzt aufmachen will, wohl nicht sein. Was würde wohl die Gemeindeprüfungsanstalt, die oft schon kleinste Freiwilligkeitsleistungen kritisch hinterfragt, dazu sagen?

Es geht nicht nur um Kosten

Unsere Antwort auf die öffentliche Frage des OB`s, ob es nur die Kosten sind, die gegen eine Beteiligung sprechen? Nein, Herr Oberbürgermeister, Sie haben scheinbar nicht verstanden, um was es hier wirklich geht. Es sind nicht nur finanzielle Gründe, die derzeit gegen eine Beteiligung an einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Sanierung sprechen. Es ist vor allem die im jetzigen Stadium fehlende rechtlich eindeutige Grundlage, die einen verantwortungsbewusst agierenden und bekanntermaßen seine Finanzen und Bauvorhaben im Griff habenden Gemeinderat und Bürgermeister aktuell daran hindern…

Bernd Rößner
Bürgermeister

Öffentliche Wahlbekanntmachung BM-Wahl

Die öffentliche Bekanntmachung der Wahl des Bürgermeisters finden Sie hier

Öffentliche Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis

Die öffentliche Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis finden Sie hier

Überraschungsbesuch des Kindergartens Kirchgasse im Rathaus

In der letzten Woche überraschten einige Kinder und zwei Erzieherinnen des Kindergartens Kirchgasse die Rathausbediensteten. Toll verkleidet tanzten, hüpften und klatschen Sie im Rathaus zu flotter Musik. Sogar eine Polonaise mit Herrn Bürgermeister Rößner und den Rathäusler war mit in ihrem Repertoir.

   

Natürlich bekamen die Kinder für ihren Überraschungsbesuch noch etwas „Prinzessinennachtisch“ und „Tigerfutter“ in Form von Gummibärchen von Herrn Rößner mit.

Vielen lieben Dank nochmals für Euren Besuch liebe Kinder – diese Überraschung ist Euch und Euren Erzieherinnen wirklich gelungen!

Neue Spielelandschaft

Wer in den letzten Tagen am SBI-Kindergarten vorbei gelaufen ist, hat es wahrscheinlich bereits gemerkt: Es tut sich was im Außenbereich. Nachdem der alte Spielbereich mit Tunnelröhre, Hügel, Rutsche usw. in die Jahre gekommen war, soll nun eine neue Spielelandschaft entstehen. Die bereits vor längerer Zeit bestellten Spielgeräte sind mittlerweile auch im Bauhof vormontiert worden. Vor wenigen Tagen starteten dann die vorbereitenden Arbeiten direkt vorort im SBI-Kindergarten. Nach der Ausplanierung des neuen Spielbereiches laufen aktuell die vorbereitenden Fundamentarbeiten. Zug um Zug – und abhängig vom Wetter – soll nun die neue Spielelandschaft entstehen. Der Anschaffungspreis liegt bei rund 9.800 Euro zuzüglich der Bauhofkosten. Gut angelegte Gelder, so die Meinung im Rathaus.

 

Bauhofmitarbeiter Roland Pfeffer bei den vorbereitenden Arbeiten

Instandhaltungsarbeiten der Ankenhalle gehen weiter

Unsere in den 80iger Jahren erbaute Ankenhalle bietet nach wie vor beste Voraussetzungen für Sportbetrieb und Veranstaltungen. Nachdem in den letzten Jahren beispielsweise mit dem Einbau eines Blockheizkraftwerkes, Verbesserung des Brandschutzes, Lautsprecheranlage, LED-Beleuchtung usw. über eine 3/4tel Million Euro gesetzt wurde, stehen auch kleinere Maßnahmen auf dem Programm. Nach der letztjährigen Fliesenerneuerung in der Küche werden aktuell nun von Mitarbeitern des Bauhofes die vier Einzel-WC-Anlagen im Zugangsbereich der Umkleiden saniert.

Zwei rundum erneuerte WC-Bereiche wurden bereits wieder in Betrieb genommen. Aktuell werden die beiden anderen erneuert. Parallel dazu sind andere Mitarbeiter des Bauhofs damit beschäftigt, die bereits seit Wochen laufenden Streicharbeiten an den Geländern fortzuführen.

                                   Ein Bauhofmitarbeiterbeim Wegstemmen der alten Fliesen.

Wasserzählerwechsel 2017

Wasserzählerwechsel 2017 – Austausch der restlichen Zähler

Nach den Bestimmungen des Eichgesetzes müssen Wasserzähler in regelmäßigen Abständen ausgewechselt und nachgeeicht werden. In der Regel ist ein Austausch nach Ablauf der Eichdauer von 6 Jahren notwendig. Dazu hat der Gesetzgeber die Versorgungsunternehmen zum Schutze des Verbrauchers verpflichtet.
Der Wasserzählerwechsel geht im Regelfall problemlos vonstatten. Am Zählerbügel werden die Armaturen geschlossen, das Wasser bleibt in den Leitungen und die Verschraubungen können gelöst werden. Der Austausch geht mitunter so schnell vor sich, dass der Kunde eine Unterbrechung der Wasserzufuhr nicht bemerkt.
Dies setzt allerdings voraus, dass in allen bestehenden Trinkwasseranlagen ein Wassermessbügel und unmittelbar hinter dem Wasserzähler ein Rückflussverhinderer eingebaut sein muss.

Nach den „Technischen Regeln für Trinkwasserinstallationen – TRWI DIN 1988“ müssen Trinkwasseranlagen angepasst werden, sofern diese nicht den DIN-Normen entsprechen und sich aus ihrem weiteren Betrieb Missstände ergeben können, die eine Gefährdung für Benutzer oder Dritte darstellen. Diese Vorschriften dienen - auch im Interesse des Wasserabnehmers - der Wasserhygiene und einer genauen Erfassung des Wasserverbrauchs.
Wird beim Zählerwechsel festgestellt, dass die Trinkwasserinstallation nicht den vorgenannten Bestimmungen entspricht, wird der Hauseigentümer hiervon schriftlich informiert, die notwendigen Arbeiten umgehend von einem autorisierten Fachunternehmen durchführen zu lassen.
Der Zählertausch im Gemeindegebiet wird ab Montag, 06. März 2017 im Auftrag der Gemeinde Kuchen von der Firma Michael Schmidt Installation durchgeführt und erfolgt für den Kunden kostenlos. Der beauftragte Installateur meldet sich rechtzeitig bei den Kunden an, bei denen ein Zählertausch vorgesehen ist. Um Unannehmlichkeiten durch ungebetenen Besuch von vorneherein auszuschließen, sollten sich die Kunden vom beauftragten Monteur die Bescheinigung der Gemeindeverwaltung Kuchen vorzeigen lassen.

Ist ein Kunde nicht zu Hause anzutreffen, wird vom Monteur eine schriftliche Nachricht hinterlassen, mit der Bitte, einen Termin für den Zählerwechsel zu vereinbaren. Nach telefonischer Terminabsprache steht einem reibungslosen Wasserzählertausch und der gewohnt zuverlässigen Wasserversorgung nichts mehr im Wege. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Gemeindeverwaltung (Herr Sapper, Tel. Nr. 07331/9882-31) gerne zur Verfügung

Fahrzeugbestand in Kuchen im Jahr 2016

Das Landratsamt Göppingen hat die Zahlen des Fahrzeugbestands zum 31.12.2016 bekannt gegeben. Nachstehend geben wir die für die Gemeinde Kuchen ermmittelten Zahlen bekannt (Vorjahreszahlen im Vergleich):

Fahrzeugbestand gesamt:

4.712 (2016)

4.601 (2015)

4.517 (2014)

davon:
PKW

3.500

3.434

3.382

LKW

138

130

135

Krafträder

370

374

362

Omnibusse

0

0

1

Zugmaschinen

102

99

96

Anhänger

562

530

502

sonstige KFZ

40

34

39

Gesamt im Landkreis:

215.184

210.634

206.414

Wasserverbrauchsabrechnung 2016-nicht erschrecken!

Derzeit werden wieder die Jahresendabrechnungen der Wasserzins-/Abwassergebühren 2016 verteilt. Zur Klarstellung der Abrechnung möchten wir folgende Informationen geben:
Auf die Jahresendabrechnung werden im Vorfeld vierteljährliche Abschläge erhoben; diese sind jeweils zum 31.03., 30.06. und 30.09. eines Jahres zur Zahlung fällig. Berechnungsgrundlage hierfür ist der Verbrauch des dem Abrechnungszeitraum vorangegangenen Jahres, welcher für das betreffende Jahr umgerechnet und anschließend als Abschlag auf insgesamt vier Quartale verteilt wird.
Da die Fälligkeit des Abschlags für das 4. Quartal am 31.12. eines Jahres eng mit der kurz darauf folgenden Jahresendabrechnung zusammenfallen würde, wird ein Abschlag für diesen Zeitraum nicht gesondert erhoben, sondern dieser wird „gedanklich“ gleich mit dem Ergebnis der Jahresendabrechnung verrechnet.

Hinsichtlich der in den meisten Fällen ausgewiesenen Nachzahlung liegt deshalb kein erheblicher Mehrverbrauch gegenüber dem Vorjahr zugrunde, sondern es handelt sich hierbei betragsmäßig lediglich um die Summe aus der Jahresendabrechnung und der Abschlagszahlung für das 4. Quartal aus dem letzten Jahr.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Jahresendabrechnung haben, steht Ihnen Herr Sapper (Tel. 9882-31) von der Gemeindeverwaltung während der üblichen Dienstzeiten gerne zur Verfügung.

Bürgermeisteramt

Anmeldung in den Kindergarten

Die Vertreter der kirchlichen Kindergärten und der Gemeinde haben sich für die Beibehaltung eines gemeinsamen Anmeldeverfahrens für alle Kuchener Kindergärten ausgesprochen. Danach müssen alle Kinder, die

  • ab dem 3.Lebensjahr den Regelkindergarten besuchen sollen bzw.
  • in dem sog. Eingewöhnungskonzept ab 2 Jahren (sog. 2+-Gruppen) bzw. ab 2 Jahren und 9 Monaten den Kindergarten besuchen sollen
  • für einen Krippenplatz angemeldet werden sollen

bei der Gemeindeverwaltung mind. 6 Monate vor dem gewünschten Aufnahmetag schriftlich angemeldet werden. Anmeldeformulare sind bei der Gemeindeverwaltung (Bürgerbüro) oder hier erhältlich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Baumhauer (Tel.9882 20) oder Frau Hofmann, (Tel. 9882 26).

Bürgermeisteramt

Die Schonzeit hat begonnen

Zum Schutz der Lebensräume wildlebender Tiere, insbesondere von Vögeln, verbietet das Naturschutzgesetz in der Zeit vom 01.03. bis 30.09. die Fällung, Rodung und Rückschnitt von Hecken, Bäumen, Gebüschen und Röhrichtbeständen.
Ausnahmen:
Genehmigte oder sonstige zulässige Bauvorhaben haben jedoch auch in der Schonzeit Vorrang. Für die Freihaltung des Verkehrsraums ist ebenso der gesetzlich verpflichtende Rückschnitt von Hecken und Bäumen ganzjährig zulässig.
Bei Rückfragen und einer eventuell zu erteilenden Ausnahmegenehmigung steht Ihnen die untere Naturschutzbehörde des Landratsamts unter der Tel.Nr. 07161/202-408 gerne zur Verfügung.

Bürgermeisteramt

Rund 50 000 Haushalte werden im Mikrozensus befragt

Interviewer kündigen sich in über 900 Gemeinden in Baden-Württemberg an

Die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, informiert die Presse zu Beginn des neuen Jahres, dass der Mikrozensus 2017 beginnt. Dazu werden vom Statistischen Landesamt über das ganze Jahr rund 50 000 Haushalte in über 900 Gemeinden in Baden-Württemberg befragt. Sie bittet die ausgewählten Haushalte um ihre Mitwirkung.
Was ist der Mikrozensus? Der Mikrozensus ist eine amtliche Haushaltsbefragung, mit der seit 1957 wichtige Daten über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung ermittelt werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen in Bund und Ländern, stehen aber auch der Wissenschaft, der Presse und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Die Daten des Mikrozensus werden kontinuierlich über das ganze Jahr verteilt von Erhebungsbeauftragten erhoben. Knapp 1 000 Haushalte werden pro Woche befragt.
Wer wird für die Erhebung ausgewählt? In einem mathematischen Zufallsverfahren werden zunächst Gebäude bzw. Gebäudeteile gezogen. Erhebungsbeauftragte ermitteln vor Ort, welche Haushalte in den ausgewählten Gebäuden wohnen und kündigen sich bei diesen mit einem handschriftlich ergänzten Ankündigungsschreiben mit Terminvorschlag an. Für die ausgewählten Haushalte besteht Auskunftspflicht. Sie werden innerhalb von fünf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal im Rahmen des Mikrozensus befragt.
Wie läuft die Befragung ab? Erhebungsbeauftragte des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg suchen die Haushalte zum vorgeschlagenen Termin auf und bitten sie um die Auskünfte. Sie können sich mittels eines Interviewer-Ausweises als Beauftragte des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ausweisen. Die Auskünfte können für alle Haushaltsmitglieder von einer volljährigen Person erteilt werden. Die Erhebungsbeauftragten verwenden einen Laptop und geben Ihre Antworten direkt ein. Durch die Durchführung der Befragung mit unseren Erhebungsbeauftragten ist sichergestellt, dass die Angaben vollständig und plausibel erfasst werden. Alternativ haben die Haushalte auch die Möglichkeit, den Fragebogen in Papierform selbst auszufüllen. Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach Eingang und Prüfung der Daten im Statistischen Landesamt werden diese anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.

Weitere Informationen zum Mikrozensus:

www.statistik-bw.de/DatenMelden/Mikrozensus.

Kontakt:
Pressestelle, Tel.: 0711/641-2451, pressestelle@stala.bwl.de
Fachliche Rückfragen: Tel. (0711) 641 -2513 oder -2626, mikrozensus@stala.bwl.de

Lärm und schlechte Luft

Zwei Themen, welche auch Kuchen beschäftigt: Bedingt durch den Verkehr auf der B 10 – durchschnittlich rund 22.000 Fahrzeuge (in Spitzenen bis zu 30.000) täglich mit ca. 9 % Schwerlastanteil – entstehen an der  Ortsdurchfahrt hohe Lärmbelastungen, aber auch Luftschadstoffe.



Die Gemeinde ist momentan dabei, einen Lärmaktionsplan aufzustellen. Dort werden die Lärmimmissionen durch Straße und Schiene ermittelt und mögliche Maßnahmen aufgezeigt. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor, doch ist schon heute klar, dass nur sehr bedingt Maßnahmen ergriffen werden können, zumal die Zuständigkeit für verkehrstechnische Maßnahmen bei Bund/ Land liegen. Deutliche Entlastung wurde in den vergangenen Jahren zumindest für einzelne Ortsteile bereits durch die Lärmschutzwände an B 10 und Bahn erzielt. Donnerstag letzte Woche war der Lärmschutzbeauftragte des Landes, Thomas Marwein, zusammen mit Alexander Maier (Landtagsabgeordneter, Kreisvorsitzender der Grünen), Dietrich Burchart (Bundestagskandidat für die Grünen) und Gemeinderat Joachim Abel (GRÜNE) zu Besuch in Kuchen, um sich selbst ein Bild vor Ort zu verschaffen. Nach einem ausführlichen Treffen mit Bürgermeister Rößner und Bauamtsleiter Potschkay auf dem Rathaus besichtigte der Lärmschutzbeauftragte die Ortsmitte und sprach abends im Küferstüble vor etlichen Besuchern über die Lärmproblematik. 
Der Lärmaktionsplan wird voraussichtlich in der nächsten Gemeinderat-Sitzung vorgestellt und dann der Öffentlichkeit präsentiert.

Ein  weiteres verkehrsbedingtes Problem stellt die Luftschadstoffbelastung dar. Hierzu hatte die Landesanstalt für Umwelt und Messungen, kurz LUBW, in den vergangenen Jahren Prognosen über die Schadstoffbelastung an verschiedenen verkehrsreichen Straßen erstellt. Auf Grund der prognostizierten Werte wurden dann im Jahr 2016 an sechs Stellen Messungen durchgeführt, so auch in Kuchen. Dabei zeigte sich, dass Feinstaub das geringere Problem darstellt. Hier ist an 35 Tagen im Jahr die Überschreitung des Wertes von 50 µg/m³ erlaubt – in Kuchen lag die Überschreitung bis Oktober bei 6 Tagen, eine Auswertung für das restliche Jahr wird noch erwartet. Feinstaub sind kleinste Feststoffe unterschiedlicher Materialien wie Schwermetall, Gummi, Ruß usw., welche unter anderem bei  Abrieb bzw. Verbrennungsvorgängen von Kraftfahrzeugen und Heizungsanlagen entstehen. Ein zweiter Parameter, welcher gemessen wurde, ist Stickstoffdioxid (NO2), welches unter anderem Bestandteil des Abgases von Kraftfahrzeugen und von Heizkesseln ist. Hier liegt der Grenzwert bei einem Jahresdurchschnitt von 40 µg/m³. Für die B 10 in Kuchen wurde bei der Prognose im Vorfeld ein Wert von 59,1 µg/m³ errechnet, so jedenfalls stand es am 27.01. in der Stuttgarter Zeitung zu lesen. Das Messergebnis liegt noch nicht vor, wird aber für die nächsten Wochen erwartet. Bei einer längeren Überschreitung des Wertes wäre das Land gefragt – dieses müsste dann einen Luftreinhalteplan aufstellen (ähnlich dem Lärmaktionsplan). Was jedoch an wirksamen Maßnahmen  dabei herauskommt, ist völlig offen.



Die Situation zeigt, dass der Weiterbau der B 10 neu um Kuchen herum zur Entlastung des Ortskerns von großer Bedeutung ist.

Bürgermeisteramt

Mistelbefall gefährdet Streuobstbäume

Wichtige Informationen finden Sie im Flyer des Landratsamtes Göppingen Landwirtschaftsamt. Bitte hier klicken.

Kommunale Investitionen eines Jahres im Überblick

      
Neuer Kunstrasen-Soccer Court Spielplatz                        Modernisierung Schul-/Mensaküche (15.000 €)
"Seetalbach" (50.000 €)

       
Teilsanierung Wasserleitung B 10 (331.000 €)                   Feldwegesanierungen (60.000 €)

    
Teilsanierung Asphaltbelag Seetalbachstraße                  Teilsanierung Freidrichstraße inkl. Wasserleitungen
(82.000 €)                                                                          (170.000 €)

    
Sanierung kleinere Straßenschäden (20.000 €)                 Sanierung undichtes Dach Feuerwache,
                                                                                           Versicherungsfall ( ca. 40.000 €)

    
Sanierung Kantstraße inkl. Wasserleitungen                Erschließung Baugebiet Kantstraße durch die Ev. Landeskirche
(100.000 €)                                                                  (10 Einfamilienhaus-Bauplätze)

    
Mitfinanzierung/Neuanlegung SBI-Parkplatz,                    Barrierefreier Umbau/Sanierung  Bahnhofturnhalle                           Zuwegung SBI-Park (30.000 €)                                          durch TSV/Gemeinde (80.000 €)

    
Barrierefreier Pflasterstreifen für den SBI-Festplatz           Sanierung Filssteg Schillerstraße durch Bauhof
(20.000 €)                                                                          (ca. 15.000 €)

    
Umstellung auf LED und neue Sicherheits-                      Neuer Windfang und Wetterschutzwand Ankenhalle
beleuchtung Ankenhalle                                                      (40.000 €)
(200.000 €,Zuschuss 34.000 €)                 

Windpark Tegelberg genehmigt

Wie bereits mehrfach berichtet und auch in einer Infoversammlung erörtert, hatte die Stuttgarter Firma WEBW neue Energie GmbH im Dezember 2015 die Errichtung eines Windparks auf dem Tegelberg beantragt. Mit Datum 30.12.16, und wohl im Hinblick auf die sich in 2017 ändernde Einspeise-Vergütungen, genehmigte das Landratsamt noch kurz vor Jahresende den Bau der drei Windräder auf Donzdorfer Markung. Nachdem man auch im Kuchener Rathaus zunächst nur aus der Presse davon erfahren hatte, ging am Montag dieser Woche (09.01.17) nun per E-Mail der 45-seitige Genehmigungsbescheid zur Errichtung und zum Betrieb der drei Windenergieanlagen zur Kenntnisnahme ein. Noch am Sonntag hatte BM Rößner beim Neujahrsempfang daran erinnert, dass Gemeinderat und Verwaltung im Vorfeld ein - so weit wie mögliches - Abrücken der ca. 200 m hohen Anlagen von der Traufkante in Richtung Albhochfläche und eine Optimierung der Standorte gefordert hatten. Wie dem Bescheid zu entnehmen ist, leider erfolglos! In der Genehmigung wird davon gesprochen, dass teilweise erhebliche nachteilige Eingriffe in Natur und Landschaft erfolgen. Wörtlich heißt es: "Durch die geplanten Windkraftanlagen wird sich das Landschaftsbild… unbestritten stark verändern. Eine schwerwiegende Beeinträchtigung eines Landschaftsbildes von herausragender Vielfalt, Eigenart und Schönheit ist jedoch…nach Prüfung der unteren Naturschutzbehörde nicht gegeben. Der Eingriff muss in gewissem Umfang hingenommen werden."  Weiter heißt es sinngemäß, dass eine nachhaltige Erzeugung von Energie, Windhöffigkeit, Wirtschaftlichkeit der Anlagen usw. im Ergebnis Vorrang vor den Belangen von Naturschutz und der Landschaftspflege haben. "Ein Abrücken von der Hangkante kann….deshalb nicht gefordert werden." 
In der Genehmigung und der themenbezogenen Begründung werden außerdem Ausführungen - teilweise mit Auflagen -  zu Immissionsschutz, Lärm/Abstand zur Wohnbebauung, Infraschall, Schattenwurf, Lichtimmissionen, Discoeffekt, Vogelschutz, Fledermausvorkommen, Naturschutz-gebiete, Wetterradar, Abschattungseffekte, Eiswurf, Netzanbindung, Brandschutz,  usw. gemacht.
In der Gesamtabwägung aller positiven wie negativen Auswirkungen des Vorhabens und nach Prüfung der Bedenken, Anregungen und Hinweise von Fachbehörden, Kommunen und Bürgerschaft kam das Umweltschutzamt im Landratsamt Göppingen in seiner Funktion als Untere Immissions-schutzbehörde zum Ergebnis, dass die Genehmigungsvoraussetzungen vorliegen und deshalb die Genehmigung zu erteilen ist. Eine sofortige Vollziehung wurde angeordnet. Im Rathaus geht man deshalb davon aus, dass noch vor Ende der vegetationsfreien Periode mit der Rodung der Waldflächen begonnen wird. Der Gemeinderat wird sich noch mit den Genehmigungsunterlagen befassen.
Wer Interesse am genauen Inhalt der Genehmigungsunterlagen hat, kann sich auf der Homepage des Landkreises informieren. Der Bescheid ist im Internet unter  www.landkreis-goeppingen.de unter "Ämter A-Z - Umweltschutzamt - Bekanntmachungen" zur Einsichtnahme für die Öffentlichkeit eingestellt.

- Bürgermeisteramt -

Steuern und Gebühren unverändert

Die gute Nachricht vorweg: Auch im neuen Jahr wird es in Kuchen keine Erhöhung von Gebühren und Steuern geben. Gemeinderat und Verwaltung sahen keine Veranlassung, die oftmals am unteren Ende der Landkreisscala befindlichen Sätze zu ändern und untermauerten dies mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss. Die meisten Hebesätze sind nun schon seit Jahren stabil: Grundsteuer A (Landwirtschaft) und Grundsteuer B seit 2006; Gewerbesteuer seit 1991, Kindergartengebühren seit  2013.

Hier ein Vergleich der Hebesätze (%) zur besseren Einschätzung (Quelle Landratsamt):

 

Grundsteuer A

Grundsteuer B

Gewerbesteuer

Kuchen

345

315

330

Gingen

330

330

345

Bad Überkingen

350

360

360

Geislingen

395

395

395

Kreisdurchschnitt

371

379

365

Die Gesamteinnahmen belaufen sich aktuell bei der Grundsteuer A auf 5.327€, Grundsteuer B auf 540.984 € und der Gewerbesteuer auf 820.628 €.
Auch bei den Kindergartengebühren liegt man in Kuchen an vorderster Stelle im Kreis Göppingen, sowohl bei den Kindergarten – als auch bei den Krippenplätzen – liegen die Gebühren weit unter der Empfehlung der Fachverbände. Beispiele:

Kindergartengebühren

Kuchen in €

Gingen in €

Empfehlung Spitzenverbände €

ein Kind

80,00

103,00

100,00

zwei Kinder

60,00

78,00

76,00

drei Kinder

40,00

52,00

50,00

 

 

 

 

Krippenplätze

 

 

 

ein Kind

200,00

301,00

292,00

zwei Kinder

150,00

224,00

217,00

drei Kinder

100,00

152,00

147,00


Die Elternbeiträge sollen gemäß den Empfehlungen des Gemeindetags und der kirchlichen Fachverbände in Baden-Württemberg bei 20% der Ausgaben liegen, in Kuchen sind es tatsächlich 14%. Im letzten Haushaltsjahr betrug die von der Gemeinde zu tragende Abmangelbeteiligung für alle Kindergärten im laufenden Betrieb (ohne Investitionen, Abschreibungen…) insgesamt 612.647 € bzw. je Kindergarten-Kind 4.676 €. Gut angelegte Gelder, so die Einschätzung von Gemeinderat und Verwaltung.

 

Der Ärger mit dem Hundekot und freilaufenden Hunden im Innenbereich

Obwohl es der Anstand eigentlich auch ohne behördliche Mahnungen und Bitten an Hundebesitzer möglich machen sollte: Auf Gehwegen, öffentlichen Grünflächen, Spielplätzen, Äckern, an fremden Gärten und Zäunen usw. hat Hundekot nichts verloren. Für alle Betroffenen sind die Tretminen ein großes Ärgernis. Die überwiegende Anzahl der Hundebesitzer verhält sich korrekt und rücksichtsvoll und nutzt die vielen Dogstationen. Dennoch gibt es immer noch Mitbürger, denen das Thema auf gut Schwäbisch und im doppelten Wortsinn „scheißegal“ ist. Wenn es manchmal schon nicht zu verhindern ist, dass Bello seinen Haufen außerhalb des eigenen Gartens macht, ist das Corpus Delicti abzuräumen und zu entsorgen. Ekelhaft? Was sollen dann erst die sagen, denen der Hund nicht gehört und die die Fäkalien wegräumen müssen? Das oft gehörte Argument, man bezahle ja Hundesteuer, ist kein Freischein für solche Rücksichtslosigkeit. Ebenso muss daran erinnert werden, dass im Innenbereich alle Hunde an der Leine geführt werden müssen! Vergessen Sie bitte nicht - viele Mitbürger/-innen begegnen Hunden mit einem hohen Maß an Respekt, wenn nicht sogar mit Angst. Wo die Verwaltung konkrete Anzeigen erhält, gibt es ein Bußgeld.

Bürgermeisteramt

Widerspruchsrecht gegen Übermittlung von Meldedaten an die Bundeswehr

Die Meldebehörde der Gemeinde Kuchen übermittelt nach § 58c Abs. 1 Satz 1 des Soldatengesetzes (SG) an das Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im darauf folgenden  Jahr volljährig werden (Geburtsjahr 2000):
1. Familienname,
2. Vornamen,
3. gegenwärtige Anschrift.
Nach § 58c Abs. 1 Satz 2 SG werden die Daten nicht übermittelt, wenn der Betroffene nach §36 Abs. 2 Bundesmeldegesetz (BMG)der Datenübermittlung widersprochen hat.
Die Betroffenen, die eine Übermittlung ihrer Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung nicht wünschen werden gebeten, dies der Gemeinde Kuchen (Bürgerbüro, Rathaus Zi. 5) schriftlich oder im Rahmen einer persönlichen Vorsprache mitzuteilen.

Wenn Sie für Ihr Kind eine Tagesmutter/ einen Tagesvater suchen...

…hilft ihnen der Tagesmütterverein Göppingen gerne weiter.

Der Tagesmütterverein vermittelt Ihnen die Tagespflegefamilie, die zu Ihnen und den Bedürfnissen Ihres Kindes passt. Tagesmütter/Tagesväter können flexibel auf Ihre Wünsche eingehen.

Die Kindertagespflege ist ein eigenständiges Angebot der öffentlich, finanzierten Kindertagesbetreuung. Sie ist gesetzlich der institutionellen Kinderbetreuung gleichgestellt und hat den gleichen Förderungsauftrag: die Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes. Kindertagespflege zeichnet sich durch ihren familiären Charakter aus. In der Regel betreut eine Tagesmutter oder ein Tagesvater bis zu fünf Kinder im eigenen Haushalt, in speziell angemieteten Räumen oder im Haushalt der Eltern.

Die Betreuung in der Kindertagespflege ist für Kinder von  0 und 14 Jahren möglich. Durch die kleine Gruppe und familiäre Atmosphäre kann die Tagesmutter/der Tagesvater auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen. Die Tagespflegepersonen begleiten die Kinder in ihrer Entwicklung. Sie fördern die Kinder, ermöglichen ihnen, eigene Erfahrungen zu machen und die Welt kennenzulernen. Die Kinder spielen gemeinsam mit anderen Kindern und lernen im sozialen Miteinander Grundlegendes, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden. Im familiären Umfeld erfahren Kinder Alltagsbildung, die Voraussetzung für schulische Bildung ist.

Für Kinder unter 3
ist die Kindertagespflege eine gute Alternative zu einer Betreuung in einer öffentlichen Kindertageseinrichtung. Vor allem Kinder, die viele Stunden am Tag betreut werden, müssen keinen Wechsel der Bezugspersonen durch Schichtdienst erleben.

Für Kinder von 3 bis 6 Jahren
kann Kindertagespflege auch in Ergänzung zur Betreuung in einer Kindertageseinrichtung genutzt werden.

Für Schulkinder bis 14 Jahren
ist die Betreuung bei einer Tagesmutter/einem Tagesvater eine gute Ergänzung, wenn sie am Nachmittag, bei spätem Schulbeginn oder in den Ferien eine Betreuung benötigen.

Die Betreuungszeiten können ganz individuell abgesprochen und vereinbart werden.

Kosten:
Die Kindertagespflege ist in der Regel nicht teurer als ein Platz in einer Kindertageseinrichtung da die Betreuung öffentlich gefördert wird. Wir beraten Sie gerne.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Tagesmütterverein. www.tmv-gp.de

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage:
Tagesmütter Göppingen e. V.
Außenstelle Geislingen
Karlstr. 24
73312 Geislingen
Telefon: 07331/301763
geislingen@tmv-gp.de

Tempo 30 - Langsam aber sicher!

Tempo 30 in Wohngebieten bedeutet einen Rückgang der Unfälle mit Personenschäden schweren Sachschäden. Untersuchun-gen bestätigen, dass Fußgänger und Rad-fahrer bei einem Unfall eine höhere Überlebenschance haben. 
                                      

Kollisionsgeschwindigketit Überlebenschance
20 km/h 90 %
40 km/h 70 %
60 km/h 15 %
80 km/h 0 %

Tempo 30 – Unseren Kindern, Nachbarn, Mitbürgern und uns selbst zuliebe…

 

Das Landratsamt informiert - Wohngeld

Seit 2016 profitieren mehr Menschen im Land vom Wohngeld

Durch die Änderung des Wohngeldgesetzes wurden in Baden-Württemberg etwa 49.000 zusätzliche Erstanträge auf Wohngeld prognostiziert. Da bislang jedoch weniger Neuanträge als erwartet gestellt wurden, ermuntert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen nun ausdrücklich, bei ihren zuständigen Wohngeldbehörden einen eventuellen Wohngeldanspruch prüfen zu lassen.
Wohngeld können Mieterinnen und Mieter als Mietzuschuss, Eigentümerinnen und Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum als Lastenzuschuss erhalten. Die Hälfte des ausbezahlten Wohngelds wird als Landesmitteln finanziert. Die Wohngeldreform trägt dazu bei, dass gerade Menschen mit geringem Einkommen noch mehr als bisher bei den Wohnkosten entlastet werden.
Mit der Reform wurde dem Anstieg der Einkommen und der Bruttokaltmieten Rechnung getragen und die Werte der zur Berechnung des Wohngelds geltenden Tabelle um durchschnittlich 39 Prozent angehoben. Zudem wurden die geltenden Miethöchstbeträge für Wohngeldberechtigte je nach Mietenstufe von 7 bis 27 Prozent erhöht: In Regionen mit stark steigenden Mieten wurde sie stärker angepasst als in anderen Regionen. Alle Gemeinden bundesweit sind einer von sechs Mietstufen zugeordnet – jeweils abhängig vom örtlichen Mietniveau der Wohngeldempfänger.
Vielfach erhalten Bürgerinnen und Bürger jetzt Wohngeld, die vor der Reform keinen Anspruch gehabt haben. Insgesamt profitieren hauptsächlich drei Personengruppen von der Wohngeldreform. Dies sind zum einen die bisherigen Wohngeldhaushalte, die im Jahr 2016 auch ohne Reform Wohngeld beziehen. Dann gibt es die so genannten Hereinwachserhaushalte, deren Einkommen bislang die Grenzen für einen Wohngeldanspruch überschritten haben und die im Jahr 2016 erstmals wieder mit Wohngeld bei den Wohnkosten entlastet werden. Hier sind auch Rentnerinnen und Rentner – ungeachtet der Rentenerhöhung zum 01.07.2016 – angesprochen. Außerdem die so genannten Wechslerhaushalte, die zuvor Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) oder Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bzw. der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) bezogen haben.

Das Team der Kuchener Standesbeamte

freut sich auf Trauungen nicht nur im Trauzimmer des Rathauses, sondern auch, sofern es die Temperaturen zulassen, etwa von April bis Oktober im renovierten Gebäude 45 des SBI-Parks.

Bei der Anmeldung zur Eheschließung haben die Paare die Möglichkeit den Wunsch zu äußern, wer die Trauung vollziehen soll und sofern keine anderen Termine entgegenstehen, werden die Kuchener Standesbeamte diesen auch erfüllen.


Von links: Bürgermeister Bernd Rößner, Katrin Hofmann, Diana Ströhle, Barbara Baumhauer,
Andreas Sapper

Freuen Sie sich mit uns über das eBlättle

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wie gewohnt informieren wir Sie über das Amtsblatt mit den wichtigsten Neuigkeiten aus unserer Gemeinde.
Als Abonnent des Amtsblattes stehen Ihnen ab sofort die amtlichen Bekanntmachungen, die Vereinsnachrichten und alle anderen Inhalte des Amtsblattes auch in elektronischer Form zur Verfügung.
Das von Nussbaum Medien entwickelte eBlättle ist eine Kopie des gedruckten Amtsblattes. Das eBlättle erscheint wie das gedruckte Amtsblatt, also immer am Freitag um 09 Uhr.  
Damit steht das Amtsblatt allen Abonnenten nicht nur zeitgleich, sondern überall auf der ganzen Welt zur Verfügung. Sie brauchen also auch auf Reisen jetzt nicht mehr auf Ihr Amtsblatt zu verzichten und Sie können es zum Beispiel auch in der Mittagspause im Büro lesen. Hierzu benötigen Sie lediglich einen Internetzugang.
Darüber hinaus bietet das eBlättle komfortable Funktionen, die es im gedruckten Amtsblatt nicht geben kann:

Suchalarm – Damit verpassen Sie nie wieder einen Artikel!

Artikel ausschneiden – Ausgewählte Artikel können Sie ganz bequem archivieren!

Komfortable Volltextsuche – Mit dieser finden Sie Stichwörter und ganze Sätze!

Wir haben mit dem Verlag Nussbaum Medien ausgehandelt, dass jeder Abonnent des Amtsblattes, dessen Bezugsgebühren über das Lastschriftverfahren bezahlt werden, auf Wunsch Zugang zur elek­tronischen Amtsblattausgabe erhält. Hierzu ist lediglich eine Registrierung auf der Seite www.eblättle.de erforderlich.
Die Nutzung des eBlättle ist im Rahmen des Printabonnements enthalten. Aus steuerrechtlichen Gründen ist der Verlag jedoch gehalten, das eBlättle mit einer separaten Position auf seiner Abrechnung auszuweisen, weil dieses nicht mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Drucksachen (7 %), sondern mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 % zu versteuern ist.
Deshalb wird bei den Aborechnungen der bisherige Betrag für das Printabonnement in zwei getrennt abzurechnende Positionen für Print und Online aufgeteilt. In der Summe zahlen Sie aber nicht mehr als bisher. Die steuerliche Mehrbelastung übernimmt der Verlag.
Gewerbliche Kunden erhalten deshalb zwei getrennte Rechnungen. Privatkunden finden auf ihrem Kontoauszug zwei Abbuchungen.
Natürlich wissen wir, dass das gedruckte Amtsblatt bei vielen Menschen zum festen Bestandteil ihres Lebens geworden ist. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Jedoch soll Ihnen das eBlättle den jederzeitigen Zugriff auf alle Inhalte des Amtsblattes ermöglichen und Ihnen die oben aufgezeigten Vorteile entsprechend des aktuellen Standes der technischen Möglichkeiten bieten.

Weitere Informationen zum eBlättle erhalten Sie direkt vom Verlag oder online unter www.nussbaummedien.de/eblaettle_anleitung.

*Neu* Albtraufgänger - Wanderkarte für 4,90 € im Bürgerbüro erhältlich

Reisepass noch gültig?

Fernreisen werden bei deutschen Touristen immer beliebter. Auch bieten Reiseveranstalter immer mehr Last-Minute-Reisen an.
Jedoch sind gerade diese Länder sehr genau, was die Gültigkeit der Einreisedokumente anbetrifft. Am Einreisetag muss daher der Reisepass mindestens noch 6 Monate gültig sein.

  • Haben Sie eine Fernreise vor ?
  • Gilt Ihr Reisepass noch 6 Monate am Einreisetag ?

Sollten Sie einen neuen Reisepass benötigen, bringen Sie bitte zur persönlichen Beantragung ein biometrietaugliches Lichtbild neuestens Datums mit.

Noch Fragen? Kein Problem! Das Bürgerbüro, Rathaus Zimmer 5 steht Ihnen gerne zur Verfügung (Tel. 9882 22 - 25 oder e-Mail: ddrexler@kuchen.de).

Bürgermeisteramt

Wespen und Hornissen

Nützliche Tipps zum Umgang mit Wespen und Hornissen erhalten Sie hier...

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